Crowdfunding ist eine Alternative zum Bankdarlehen, mit Crowdfunding lassen sich Projekte, Produkte oder Start-Ups finanzieren. Das Besondere ist, dass hierbei eine Vielzahl an Menschen (engl. Crowd) als Investoren finanzielle Unterstützung bietet. Crowdfunding-Projekte werden über das Internet organisiert. In der Regel gibt es eine vorab definierte Mindestsumme, die in einem bestimmten Zeitraum erreicht werden muss, damit das Projekt finanziert wird. Wenn das nicht klappt, erhalten die Unterstützer ihr Geld zurück.
Wenn es klappt, gibt der Projektinitiator eine Gegenleistung als Dankeschön, meist gestaffelt nach der finanziellen Beteiligung. Es geht nämlich nicht nur um eine finanzielle, sondern immer auch um eine emotionale Beteiligung am Projekt.

Es gibt eine Vielzahl von Plattformen für Crowdfunding: Einige sind lokal, zum Beispiel für Hamburg oder Dresden. Einige haben sich spezialisiert, zum Beispiel auf Spenden. Ganz neu ist die Plattform der Deutschen Umweltstiftung für nachhaltige Projekte.
Für die Kreativen ist startnext eine gute Möglichkeit: Aktuelle Projekte, die Unterstützer suchen, sind derzeit zum Beispiel das Buchprojekt „Friedrichhain kocht“ oder die App-Entwickler von „Fahrradjäger“, für einen unkomplizierten und wirksamen Diebstahlschutz. Versteht sich, dass die Fahrradjäger jede Menge netter Bike-Accessoires für ihre Unterstützer bereitstellen.

Startnext bietet jede Menge Unterstützung, damit die Online-Investorensuche auch erfolgreich wird: Wie bereitet man die Crowdfunding-Kampagne vor, wie wichtig ist eine einfache, einleuchtende Projektbeschreibung, wie überzeugt man mit einem Pitch-Video, wie schürt man das Feuer mit interessanten Blogbeiträgen und originellen Dankeschöns. Storytelling ist hier ein ganz wichtiges Marketing-Instrument, um Menschen zielführend anzusprechen.

 

Ideen werden wahr: Investoren finden mit Crowdfunding