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Tipp Sommer 2009
In English, please - Wine and Food
Was diese drei coolen Elche wohl über ihren Weißburgunder sagen: I don´t know. Aber ich kann jetzt Weine und Weingüter auf Englisch präsentieren. Dabei hat mir das Power-Seminar von Nicole Tomberg auf die Sprünge geholfen: Fachvokabular „Wine and Food“, mit der Lernmethode Suggestopädie. Das bedeutet Lernen mit allen Sinnen, und vor allem ist immer Bewegung und gute Laune dabei.
Das nächste Seminar „English for Wine and Food“ findet am 2. und 4. Juni abends auf dem Campus der FH Geisenheim statt. Außerdem bietet Nicole Tomberg Trainings in Business-English, Übersetzungen und individuelles Sprachcoaching an.
Kontakt: Nicole Tomberg, www.rhinevalleyinstitute.com

Tipp Frühjahr 2009
Backsteingotik, Marzipan und Rotspon
Hansestadt Lübeck – in acht Stunden
Immer wieder werde ich gefragt, was man in meiner Heimatstadt Lübeck besichtigen kann. Jede Menge Schönes natürlich. Für alle, die nur einen Tag Zeit haben, eine Auswahl:
Holstentor: Das Wahrzeichen Lübecks wurde 1464 bis 1478 als Stadttor und Teil der Stadtbefestigung erbaut. Drinnen das Museum zur Stadtgeschichte besichtigen und staunen, wie und wo die Lübecker Kaufleute früher Handel betrieben.
Petrikirche: Mit dem Fahrstuhl geht es auf die 50 Meter hohe Plattform – der beste Überblick über die Stadt.
Marienkirche: Ein großartiges Beispiel für Backsteingotik, 1250 bis 1350 erbaut und eine der größten Kirchen Deutschlands. Auf der mächtigen großen Orgel spielte schon der berühmte Kirchenmusiker Dietrich Buxtehude. Unbedingt das Glockenspiel und die Astronomosche Uhr bewundern und das Mäuschen im Chor streicheln.
Marzipan: Bei Niederegger in der Breiten Straße 89 Kaffee und Lübecker Nusstorte (mit Marzipan) genießen und das kleine Marzipanmuseum besuchen.
Jakobikirche: Ein Rettungsboot im Seitenschiff hat diese Kirche. Es erinnert an das im Atlantik untergegangene Segelschiff Pamir und an alle auf See gebliebenen Fahrensleute.
Schiffergesellschaft: Edle Küche mit hanseatischem Ambiente bietet dieses Restaurant in der Breiten Straße 2. Es ist das ehemalige Amts- und Versammlungshaus der Schiffer und Segelmacher. Die Halle mit langen Eichenbänken und Tischen. Dazu die alten Wappen der Seefahrer, die mit ihren schnellen Koggen von Lübeck nach Reval, Riga, Bergen und Schonen segelten. Nicht zu übersehen: der 431 Pfund schwere Kronleuchter, den die Älterleute der Schiffergesellschaft im Jahre 1655 gießen ließen.
Gänge: Rund 90 davon gibt es noch in der Altstadt. Im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit wohnten hier die Tagelöhner und Träger in kleinen, Buden genannten Häusern. Diese standen die aneinander gedrängt an den Rückseiten der Bürgerhäuser oder im inneren Bereich der Wohnblöcke standen. Der Zugang erfolgte über schmale Gänge. Die Straßen links und rechts der Breiten Straße verfolgen, den Kopf einziehen und einen Blick in die Gänge erhaschen. Ohne die Anwohner zu stören.
Rotspon: Dieser Rotwein ist eine Lübecker Spezialität. Französischer Rotwein, der im Holzfass (Spon) gelagert in Lübeck abgefüllt wurde. Probieren zum Beispiel im Nordischen Weinhaus in der Fleischhauerstraße.
Buddenbrooks: Der Lübeck-Roman von Thomas Mann, neuerdings auch als Kostüm-Film. Mehr dazu im Lübecker Buddenbrook-Haus.
Stadtplan und Veranstaltungskalender: www.luebeck.de
Museen: www.die-luebecker-museen.de
Tipp Jahresbeginn 2009
Workshop Kleine Texte – am 5. März 2009
Kleine Texte werden immer wieder von Ihnen verlangt: von fachlich-informativ bis werblich-verlockend. In diesem Workshop greifen Sie zum Stift und werden in verschiedenen Textformen sicherer.
Sie lernen in diesem Workshop, Ihre Botschaften zu formulieren, Ihre Erfolge zu Papier zu bringen und ihre Produkte appetitanregend darzustellen. Wir arbeiten an dem Thema mit Kurzvorträgen, vielen Beispielen und praktischen Übungen. Dazu erhalten Sie Seminarunterlagen, die Sie in Ihrer Textarbeit unterstützen.
Die Themen:
Kurzdarstellung des Weingutes
Weinbeschreibung
Kundenbrief
Ihr Gutschein:
Nach dem Workshop können Sie einen Kundenbrief an Ihre Referentin schicken – und bekommen ihn mit Kommentaren, kleinen Vorschlägen etc zurück.
Zielgruppe: Winzerinnen und Winzer
Teilnehmerzahl: 12 Teilnehmer (maximal 15)
Termin: 05.03.2009, 9 – 17 Uhr
Veranstaltungsort: Bad Kreuznach
Veranstalter: Britta Lehna, PR-Beraterin, Bad Kreuznach
Seminarwert: 130 Euro (inkl. Seminarunterlagen, zzgl. Verpflegung)
Förderung bis zu: 52 Euro (für Winzer aus Rheinland-Pfalz)
Ihre Investition: 78 Euro
Anmeldung.Britta Lehna Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Töpferstr. 24, 55543 Bad Kreuznach
Telefon: (06 71) 44 102, Fax (06 71) 44 105
Tipp Herbst 2008
Übersetzen - am Rhein bei Kaub
Vor knapp 200 Jahren setzte General Blücher mit seinen Soldaten bei Kaub über den Rhein (um die französischen Besatzungstruppen zu vertreiben). Wir haben von der linksrheinischen Seite übergesetzt (in sehr friedlicher Absicht).
Der kleine Weinort Kaub bietet schöne Ausblicke auf den Rhein und auf die malerisch im Fluss gelegene Burg Pfalzgrafenstein. Ehemals als Zollwache genutzt, ist sie heute eine Tourismusattraktion, bequem mit einer kurzen Fährfahrt zu erreichen. Die beschauliche Atmosphäre in Kaub wird immer wieder durch den Bahntransit erschüttert. Ruhiger geht’s oben in den Weinbergen zu: Kaub liegt am Wanderweg Rheinsteig. Gut ausgeschildert führt der Weg nordwärts nach St. Goarshausen (22,4 km) und südwärts nach Lorch (13,4 km).

Stilvoll genießen kann man die Weine aus Kaub und den Nachbargemeinden in der historischen Weinstube „Uff de Bach“ am Marktplatz. Jochen Dohm hat liebevoll ein 500 Jahre altes Fachwerkhaus restauriert. Bis 1917 diente das Hofgut auch als Bäckerei. Der alte Backofen ist wieder funktionstüchtig und wird immer dann angeheizt, wenn eine Vernissage ansteht. Kunst und Antiquitäten erfreuen das Auge, für den Gaumen gibt es kleine Speisen zum Wein. Zum Beispiel Sülze vom Taunuswild oder ein geräuchertes Forellenfilet aus dem Wispertal. Rheinsteig-Wanderer finden im Hinterhaus eine Übernachtungsmöglichkeit.

Rheinfähre Kaub: Ab Oktober 6 – 19 Uhr (bei St. Goar und Rüdesheim bis 21 Uhr)
Fähre zur Burg Pfalzgrafenstein (ab Kaub 14 – 17 Uhr)
Blüchermuseum: Metzgerstr. 6, Di – So, 11 – 16 Uhr, Nov. – März bis 17 Uhr (mit vielen historischen Waffen und Uniformen, dazu ein großes Diorama zu Blüchers Rheinübergang)
Rheinsteig: www.rheinsteig.de
Weinstube: www.uff-de-bach.de (Mi – Sa ab 17, So ab 15 Uhr)
Tipp Oktober
Kleines Texttraining für engagierte Frauen
„Kommunalpolitik ist Frauensache“: Das ist eine Veranstaltungsreihe, die Frauen ermutigen will, sich in der Politik ihrer Gemeinde zu engagieren. Machen Sie mit!
Mein Beitrag:
Ihre Texte wirken
Gekonnte Präsentation in schriftlichen Beiträgen
Freitag, 24. Oktober 2008
16 bis 20 Uhr
Gensingen, Grundschule, Schulstr. 4
Ob in der Kommunalpolitik oder in anderen Ehrenämtern: Ihr Engagement will auch in schriftlichen Beiträgen überzeugend wirken. In diesem Seminar geht es darum, zum Stift zu greifen und in verschiedenen Textformen flüssig zu werden. Gerne auch mit Fallbeispielen aus Ihrer Praxis!
Britta Lehna, Beraterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit aus Bad Kreuznach, setzt mit Ihnen folgende Inhalte um:
Porträt: Meine Gemeinde, meine Themen, meine Visionen
Statement und Kommentar
Pressearbeit: Nachrichten und Aufhänger, Stil und Form
Bitte Schreibunterlagen mitbringen!
Kostenbeitrag: 15 €
Anmeldung bis 10.10.08 bei Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen,
Tel. 0 61 32 / 7 87 – 71 02, Fax 0 61 32 / 7 87 – 71 99,
E-Mail: info@kvhs-mainz-bingen.de
Weitere Termine http://www.mehr-frauen-in-die-politik.rlp.de


Tipp Juni 2008
Blütenpracht mit Rheinblick – Landesgartenschau in Bingen
Blumen reicht die Natur, es windet die Kunst sie zum Kranze: Schon Goethe ahnte, welche Möglichkeiten in einer Gartenschau stecken. Also auf nach Bingen, zur Landesgartenschau Rheinland-Pfalz!
Das Binger Rheinufer ist dafür ganz neu gestaltet worden. Aber der kleine Holzkiosk mit dem kühn geschwungenen Dach und den vielen Souvenirs (das Loreley-Lied in allen Sprachen!) ist geblieben, das freut mich sehr. Dazu nun viel Blütenpracht und jede Menge Anregungen für das Gartenparadies daheim.
Mein Tipp: Abendkarte (ab 17 Uhr) zu 5 €, Düfte, Farben und Formen genießen. Dann zum Weinpavillon, einen schönen Schoppen bestellen und das Rheinpanorama betrachten!
Öffnungszeiten
Tägl. 9.30 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet
18. April bis 19. Oktober 2008
www.landesgartenschau-bingen-2008.de


Tipp Frühling 2008
Das schönste Stück Bayern in der Pfalz
Villa Ludwigshöhe bei Edenkoben
Ein Ausflug in die Südpfalz lohnt sich immer. Besonders im März, wenn die ersten Mandelbäume blühen. Sie verheißen den lang ersehnten Frühling. Also auf nach Edenkoben an der Weinstraße, an Weingutsvillen, Weinbergen und Kastanienbäumen vorbei hoch an den Waldrand.
Dort thront die Villa Ludwigshöhe. Ein klassizistischer Bau, Mitte des 19. Jahrhunderts für den bayerischen König Ludwig I. errichtet. Der Architekt Friedrich Wilhelm von Gärtner kam dem Wunsch des Regenten nach, eine Villa nach italienischer Art zu bauen, „nur für die schöne Jahreszeit bestimmt und in des Königreichs mildesten Teil“.
Die königlich-bayerischen Zeiten sind vorbei, und heute kann jeder die Villa besuchen. Es erwarten ihn: draußen ein herrlich weiter Blick über die Rheinebene. Innen zunächst einmal ein Paar Filzpantoffeln, damit das Parkett keinen Schaden nimmt. Außerdem die Gemälde des deutschen Impressionisten Max Slevogt (1868-1932). Eine große Farbenpracht und viele Motive aus der Südpfalz.
Öffnungszeiten:
9-17 Uhr, 1. April bis 30. September bis 18 Uhr;
Montags und im Dezember geschlossen.
Eintritt: Erwachsene: 2,60 € , Kinder/Jugendliche: 1,00 €, Familien: 6,10 €
www.burgen-rlp.de


Tipp Jahresbeginn 2008
Bildungsinitiative Weinland Rheinland-Pfalz 2008 – Förderung für Teilnehmer aus RLP
Für Weinbaubetriebe: Workshop Pressearbeit – 14. Februar 2008 in Bad Kreuznach
Ihre Weine sind ausgezeichnet, die Lese läuft bestens, Ihr Messestand ist neu entwickelt: Die Medien berichten gerne darüber - wenn sie von Ihnen gut aufbereitete Informationen bekommen.
Sie lernen in diesem Workshop, Ihre Botschaften zu formulieren, Ihre Erfolge zu Papier zu bringen und die Arbeit der Medien zu verstehen. Wir arbeiten an dem Thema mit Kurzvorträgen, vielen Beispielen und praktischen Übungen. Dazu erhalten Sie Seminarunterlagen, die Sie in Ihrer Pressearbeit unterstützen.
Die Themen:
- Ein Ereignis wird zur Nachricht – welches Thema eignet sich für die Pressemitteilung
- Wer, wie, was, wann, wo – die wichtigen Ws einer Pressemitteilung
- Von Kürze und Würze – Satzlänge, Textlänge und informative Sprache
- Gut gebaut, perfekt in Form – die äußere Erscheinung der Pressemitteilung
- Wie Bilder wirken – Fotos für die Presse
- Journalisten als Kunden sehen – Kontakte machen und halten
Wichtig – Schreibzeug nicht vergessen!
Bitte bringen Sie auch Unterlagen mit, die Sie an Presse und Kunden herausgeben (wie Pressemeldungen, Hausbroschüren, Preislisten, Kundenbriefe).
Dauer: 1 Tag
Zielgruppe: Winzerinnen und Winzer
Teilnehmerzahl: 12 Teilnehmer (maximal 15)
Termin: 14.02.2008, 9 – 17 Uhr
Veranstaltungsort: Bad Kreuznach
Ihre Referentin: Britta Lehna,
PR-Beraterin, Bad Kreuznach
Seminarwert: 110 Euro
(inkl. Seminarunterlagen, zzgl. Verpflegung)
Förderung bis zu: 44 Euro
Ihre Investition: 66 Euro
Anmeldung: Britta Lehna Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Töpferstr. 24, 55543 Bad Kreuznach, www.lehna-pr.de
Telefon: (06 71) 44 102, Fax (06 71) 44 105
info@lehna-pr.de
Tipp Winter 2007
Wein und Forelle
Tipp aus dem Hunsrück
Eine frische Forelle auf dem Teller, einen guten Nahewein im Glas: Diesen Genuss verspricht der Forellenhof in Rudolfshaus bei Kirn. Schon zum zweiten Mal hat der Forellenhof die Auszeichnung „Haus der Besten Schoppen Nahe“ gewonnen.
Die Liste der Naheweine ist lang und vielseitig sind auch die Möglichkeiten, die Forellen aus der hauseigenen Fischzucht zu probieren. Das Ambiente ist gemütlich und sehr grün. Denn aus dem Gastraum sieht man auf den Wald, der sich in den vielen Wasserbecken spiegelt.
Der Forellenhof ist auch Hotel, und es gibt Arrangements zu verschiedenen Themen. Zum Beispiel ein Jagdwochenende im November oder ein Adventswochenende mit Gans, Glühwein und gemeinsamem Plätzchenbacken.
Hotel-Café-Restaurant Forellenhof, Familie Weckmüller, 55606 Rudolfshaus bei Kirn. Tel.: 06544-373, www.hotel-forellenhof.de, info@hotel-forellenhof.de

Tipp Spätsommer 2007
Englisch – aber fix
Eine Auffrischung in fünf Tagen
Wie stehts um Ihr Business-Englisch?
Bis vor kurzem hätte ich geantwortet: Nun ja, ich kann alles Gesprochene und Geschriebene bestens verstehen. Im Urlaub komme ich immer problemlos durch. Aber im Business-Alltag: Hilfe, wo sind die griffigen Formulierungen – für eleganten Smalltalk, für ein schlüssiges spontanes Statement, für eine geschliffene Präsentation? Wo gibt’s Abhilfe, schnell, kompakt und kompetent?
Ein 5-Tage-Intensivkurs hat mich in diesem Sommer wieder auf einen guten Stand gebracht. Und den gab es ganz um die Ecke - bei der VHS in Bingen. Zwei Dozentinnen, geballter Lernstoff von morgens bis abends und auf die Bedürfnisse der kleinen Lerngruppe abgestimmt, abwechslungsreiche Methoden – alles stets gnadenlos auf Englisch und immer mit viel Humor. Das fällt zunächst schwer, geht dann aber mit jedem Tag besser. Die Sätze kommen allmählich spontan und flüssig. Ich weiß jetzt, wo die „falschen Freunde“ lauern: Fremdwörter, die wir Deutsche für richtig englisch halten, die aber in ihrer Ursprungssprache eine andere Bedeutung gaben. Handy zum Beispiel bedeutet auf Englisch nicht Mobiltelefon, sondern einfach „handlich“.
Das macht Spaß! Und schon wenige Tage später, bei einer Konferenz, merke ich: Business-English – no problem!
Und darum empfehle ich die VHS Bingen mit ihren Sprachangeboten weiter: Es gibt 5-Tage-Intensivkurse in Bingen (rund 180,00 €), aber auch ein Angebot für Norwich in England (630,00 €). Außerdem: Vorbereitungskurse für die Prüfung des Cambridge Business English Certificate. Empfehlenswert: Den Einstufungstest vorher absolvieren, um den richtigen Kurs zu finden.
Das neue Programm bei:
www.vhs-bingen.de
Dran bleiben:
www.bbc.co.uk/learningenglish

Frühjahr 2007
Unter dem Schieferdach – entspannen im Hunsrück
Wissen Sie, wo Kleinich liegt? Ich kenne das kleine Dorf im Hunsrück auch erst seit wenigen Tagen. Aber Kleinich hat mich sofort begeistert, und das liegt am dortigen Landhaus Arnoth. Es handelt sich um ein barockes Anwesen mit Schieferdach und mehreren Wirtschaftsgebäuden, die Gästezimmer und Tagungsräume beherbergen.
Die Zimmer sind farblich sehr individuell gestaltet. Suchen Sie sich aus, ob Grün Sie in tiefen Schlaf versetzt – bei mir hat auch warmes Rot gewirkt. Gut schlafen kann man in Kleinich allemal. Das liegt an der ländlichen Stille, am fehlenden Handy-Empfang und vor allem an den Kochkünsten von Udo Gündel. Jeden Tag entscheidet er, womit er seine Gäste verwöhnen will. Dafür kauft er frische Produkte aus der Region ein. Abends erfahren Sie dann, woraus das Menü bestehen wird. Ich habe mich über Zanderbrühe mit Windreis, Lammbraten und eine Dessertauswahl mit Nusskuchen, Crème brûlée und Mousse au chocolat gefreut. Dazu gab es natürlich Weine von der Mosel.
Das Schlemmen lässt sich schnell wieder abarbeiten: Auf den Rad- und Wanderwegen rund um Kleinich, mit Blick auf die Hunsrück-Hügellandschaft. Oder bei einer Moselwanderung – sehr schön, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Weinberge wärmen! Sollte es doch mal zu ungemütlich an der frischen Luft werden, ist die Moseltherme im benachbarten Traben-Trarbach eine gute Alternative.
Landhaus Arnoth, 54483 Kleinich, Tel. 06536/93990, Fax 06536/1217,
www.landhaus-arnoth.de Restaurant montags und dienstags geschlossen.
Weitere Infos:
www.hunsruecktouristik.de
www.mosellandtouristik.de
www.moseltherme.de

Dezember 2006
Blühende Gärten – mitten im Winter
Wer dem grauen Winterwetter entkommen und sich an prächtigen Farben erfreuen will, ist im Frankfurter Städel-Museum genau richtig. Denn jetzt beginnt die Ausstellung „Gärten: Ordnung, Inspiration, Glück“. Gemalte Gartenträume aus allen Jahrhunderten sind dort zu sehen: Zum Beispiel der mittelalterliche Paradiesgarten, umschlossen von einer Mauer, die das Böse fernhält. Für Rubens ist der Garten ein privater Lebensraum, für Vincent van Gogh die Projektionsfläche seiner Schwermut.
Die Impressionisten legen üppige, farbenprächtige und lichtdurchflutete Gärten auf ihren Gemälden an. Renoirs Flieder, Manets Dahlien und Pissaros Obstbäume sind nicht nur Klassiker der Moderne. Sie lassen uns auch wieder auf das nächste Frühjahr hoffen.
Ausstellung „Gärten: Ordnung, Inspiration, Glück“ im Städel-Museum Frankfurt, 24. Nov. 2006 bis 11. März 2007.
Dienstag und Freitag bis Sonntag 10-18 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 10-21 Uhr. 24.12. und 31.12. geschlossen.
Eintritt Galerie und Sonderausstellung € 8 (erm. € 6), Familienkarte 16 € (Kinder unter 12 Jahren frei).
Weitere Infos zu 700 Jahren europäische Kunst im Städel:
www.staedelmuseum.de

Oktober 2006
Ein Karten-Set für die Kreativität
Kribbeln im Kopf – Creative Sessions
Für alle, die sich kreative Ideen für Marketing und Werbung holen wollen, ist „Kribbeln im Kopf – Creative Sessions“ genau das Richtige. In der sechseckigen Box stecken 100 Karten, die zum Spielen und Denken einladen. Jede Karte behandelt eine Fragestellung wie: „Gibt es Menschen, die ohne dieses Produkt definitiv nicht auskommen?“ Die Rückseite zeigt einen verschnupften Astronauten mit einem schmutzigen Helmvisier: Ganz klar, ohne das beworbene Nasenspray kann er nicht arbeiten! So lässt sich ein Produktnutzen mit Witz darstellen.
Die gezeigten Beispiele stammen aus gelungenen Werbekampagnen. Mario Pricken hat sie ausgesucht und kommentiert, Christine Klell hat sie grafisch umgesetzt. Es ist sehr anregend, die Karten zur Hand zu nehmen. Nicht nur, wenn man für seine Konzeption noch einen kreativen Kick braucht. Auch, um mal zwischendurch etwas zum Schmunzeln zu haben.
Mario Pricken: Kribbeln im Kopf – Creative Sessions. Mainz 2005, Verlag Hermann Schmidt, ISBN 3-87439671-1, € 39,80 (Kartenbox)
Gutes Design aus dem Mainzer Verlag Hermann Schmidt:
www.typografie.de

Juni 2006
Bacharach feiert 650 Jahre Stadtrecht
Viertäler, eine Burg und ein gastlicher Posthof
Es gibt viele Gründe dafür, warum es am Rhein so schön ist. Einer davon ist Bacharach. Man kann natürlich mit Auto oder Bahn vorfahren, aber eine Schiffstour führt besonders gut vor Augen, warum das Mittelrheintal 2002 zum Weltkulturerbe erklärt worden ist.
Nach knapp zwei Stunden Fahrt (Abfahrt Bingen) und einigen Rheinburgen legt der Dampfer vor Bacharachs historischer Kulisse an. Durch eines der vielen niedrigen Tore geht es hinein in die Stadt. In diesem Jahr wird hier kräftig gefeiert: Denn vor 650 Jahren ist Bacharach Stadt geworden. Die auf der Burg Stahleck ansässigen Pfalzgrafen sicherten 1356 den „Viertälern“ Bacharach, Steeg, Diebach und Manubach besondere Rechte und Freiheiten zu. Seitdem hat sich die Ortschaft prächtig entwickelt, mit vielen Fachwerkhäusern, mit einer begehbaren Stadtmauer, mit der romanischen Pfarrkirche St. Peter und der hoch in den Weinbergen gelegenen Wernerkapelle. Viele angesehene Weingüter sind hier zu Hause.
Mitten im Ort liegt der Posthof. Im Mittelalter begründet, diente er unter anderem als Gasthof und Posthalterei. Heute beherbergt er das Mittelrhein-Besucherzentrum, wo man geführte Touren buchen kann. Und vor allen Dingen setzt er die Tradition der Gastlichkeit fort.
Es werden dort die typischen Speisen und Getränke der Region angeboten: Spundekäs und Winzervesper, Lammbratwürste und rheinischer Spießbraten. Dazu gibt es Weine aus den Lagen des Mittelrheintals, zum Beispiel von Toni Jost, Thomas Heidrich, Helmut Mades und Weingut Ratzenberger (alle Bacharach); aber auch naturtrüben Hunsrücker Apfelsaft oder Pils aus der kleinen Guldenthaler Privatbrauerei. Das gibt Kraft, um den steilen Weg zur Burg Stahleck mit ihrem romantischen Rheinrundblick zu erklimmen.
Unterkünfte:
www.bacharach.de
Weiteres zum Welterbe:
www.welterbe-mittelrheintal.de
Schiffstouren:
www.koeln-duesseldorfer.com

Februar 2006
Wellness gegen Winterblues
Bäderhaus Bad Kreuznach
Wenn es draußen so richtig ungemütlich ist, bewirkt ein Tag im Bäderhaus Bad Kreuznach wahre Wunder: Auf über 4000 Quadratmetern gibt es hier finnische Saunen, römische Bäder und orientalische Entspannung in gediegenem Ambiente.
Neu ist die Choco-Wellness: Schokolade macht ja bekanntlich glücklich (denn sie erhöht den Serotoninspiegel im Gehirn). Im Bäderhaus wird sie äußerlich angewendet, als köstlich duftende und entspannende Massage mit warmer, geschmeidiger Zartbitter-Schokolade und Schoko-Orangenöl. Ebenfalls sehr wohltuend sind das Ganzkörper-Peeling im Scheherezade-Bad, die Bürstenmassage mit Traubenkernöl oder das Schönheitsbad mit Trester.
Jeden Tag geöffnet von 10.00 bis 22.30 Uhr (montags nur für Frauen!). Tageskarte für 19 €, Abendkarte ab 18 Uhr für 13 €. Weitere Informationen unter www.baederhaus-sauna.de
Schönes Andenken aus dem Bäderhaus: Pflegeserie Vinum Cura - mit Thermalwasser aus Bad Kreuznach, Traubenkernöl und Extrakten aus weißen Weintrauben.

Der Tipp vom Herbst 2005
Mit Wanderstiefeln unterwegs im Dreiländereck
Jetzt ist die beste Zeit, um noch einmal frische Luft, blauen Himmel und bunte Blätter zu genießen. Zum Beispiel im Dreiländereck Deutschland-France-Luxembourg. Dort gibt es drei neue Prädikatswanderwege, die von Losheim (Merzig/Wadern) aus starten: der Felsenpfad mit Bachüberquerungen und zwei Wasserfällen, der Oppig-Grät-Weg mit wilder Schlucht und Dschungel-Feeling oder der gemütliche See-Panoramaweg. Damit ist noch längst nicht alles getan, Ausflüge nach Trier und Mettlach zur Saarschleife bieten sich an, auch die Mosel mit ihren steilen Weinbergen ist nicht weit.
Unterkommen und sich verwöhnen lassen: Im Hotel Schinderhannes in Weiskirchen (Kurort mit Thermalbad!) werden müde Wanderer wieder fit, besonders nach den raffinierten Gerichten von Meisterkoch Ralf Kamphaus. Sehr zu empfehlen ist das Gourmet-Wochenende mit den Überraschungsmenüs.
Hotel Schinderhannes
Tel. 0 68 76 / 9 33 00
www.schinderhannes-weiskirchen.de
Wanderinfos: Tourismusverband Merzig-Wadern, Tel. 0 68 61 / 7 38 74
www.merzig-wadern-online.de
www.tourismus.saarland.de

Der Tipp vom Februar 2005
Unterwegs am Mittelrhein
Historische Weinwirtschaft in Oberwesel
Noch ist es etwas kalt am Mittelrhein.
Doch ein Rundgang durch Oberwesel lohnt sich auf jeden Fall:
Die hochgelegene Schönburg, die rote Liebfrauenkirche und
die vielen Fachwerkhäuser sowie die Stadtmauer mit ihren 16
Türmen stehen für das historische Städtchen. Der moderne Skulpturenpark
erinnert daran, dass sich hier auch viele Künstler inspirieren
lassen. Die Historische Weinwirtschaft lädt zum Aufwärmen
ein. Dort ist es gemütlich, aber nicht geschichtstümelnd.
Die Ausstattung - viele Antiquitäten und liebevolle Details.
Neben dem aufgeschlagenen Kochbuch stehen Mehl und Eier schon
für den Teig bereit, alte Küchengerätschaften erinnern daran,
wie früher gewirtschaftet wurde. Die Speisen - viele leckere
regionale Spezialitäten. Dazu natürlich Wein vom Mittelrhein,
zum Beispiel von Lanius-Knab aus Oberwesel oder vom ökologischen
Weingut Dr. Randolf Kauer aus Bacharach.
Historische Weinwirtschaft
Täglich 16 bis 24 Uhr (Dienstag Ruhetag)
Liebfrauenstraße 17
55430 Oberwesel
Tel: 06744/8186
www.historische-weinwirtschaft.de

Der Tipp vom September 2004
Musik, Kunst und Wein
Orgel-Art-Museum, Windesheim
Der Herbst kommt – und die Indoor-Angebote werden
wieder attraktiv. Ich empfehle das Orgel-Art-Museum in Windesheim,
das mit seiner avantgardistischen Architektur der Form eines
Orgelgehäuses nachempfunden ist. Hier hat die Familie
Oberlinger neben den Produktionsstätten (die älteste
Orgelbauerwerksatt Deutschlands) ihre Sammlung ausgestellt:
Orgeln und andere Tasteninstrumente aus verschiedenen Jahrhunderten.
Zu den Konzerten im Orgel-Art-Museum kommen die Musikliebhaber
auch von fern angereist. Dazu gibt es immer eine Kunstausstellung
(zur Zeit: „Hofkunst 7“, Walter Brusius) und einen
guten Tropfen von der Nahe.
www.orgel-art-museum.de

Der Tipp vom August 2004:
Denkanstöße für Wirtschaft, Medien und
Gesellschaft
gibt das Buch:
Trend 2004: Arbeit – Freizeit – Eigenzeit. Herausgegeben
von Andreas Steinle und Peter Wippermann, Trendbüro. Piper
Verlag München 2003, ISBN 3-492-27302-5, 12,00 €
Leicht und auch amüsant zu lesen.
Die Botschaft: Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verwischen
sich immer mehr. Selbst im Urlaub sind wir noch mit dem Handy
im Büro. Wahre Lebenskünstler jedoch verschaffen
sich mit geschicktem Management Eigenzeit, die sie endlich
wieder individuell für sich nutzen können.
Die Konsequenz:
Souveräne Zeitgenossen wollen nicht alles alleine bewältigen
und wissen externe Dienstleistungen zu schätzen.

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